Ausgangssituation: unstrukturierte Beschickung von Absetzmulden – Containerwechsel mit Verzögerung
In der Produktion fallen ölbehaftete Späne bei einigen Maschinen an. Diese müssen kontrolliert gesammelt, gelagert und entsorgt werden.
Ohne die Containerstellplätze mit Auffangwannen entstehen dabei typische Probleme:
- Keine klare Trennung der Materialien
- Unübersichtlich angeordnete Sammelstellen
- Zu lange innerbetriebliche Transportwege
- Unterbrechungen durch den Containerwechsel
- Fehlende klare Entsorgungsbereiche
- Unzufriedenheit bei Produzent und Entsorger
Diese Situation erschwert nicht nur die Organisation und Kommunikation, sondern wirkt sich direkt auf die Effizienz im Betrieb aus.
Zielsetzung: Klare Strukturen für Materialströme schaffen
Ziel war es, die vorhandene Entsorgung im Außenbereich so zu organisieren, dass:
- Unterschiedliche Materialien gezielt und sauber getrennt werden
- Klare und strukturierte Stellplätze für Sammelbehälter geschaffen werden
- Transportwege verkürzt und Abläufe effizienter gestaltet werden
- Der Containerwechsel schnell und reibungslos erfolgen kann
- Produktionsabläufe ohne unnötige Unterbrechungen weiterlaufen
- Das betriebliche Erscheinungsbild aufgewertet und übersichtlicher gestaltet wird
- Eine sichere und vorschriftskonforme Lagerung gewährleistet wird
Gleichzeitig sollte die Lösung so gestaltet sein, dass sie sich einfach in den bestehenden Produktionsablauf integrieren lässt.
Lösung: Containerstellplätze mit Auffangwannen für Absetzmulden
Zur Umsetzung werden zwei Anlagen vom Typ NCLD 100 HS eingesetzt. Sie wurden speziell für industrielle Lösungen entwickelt und ermöglichen eine optimale Beschickung von Absetzmulden.
Durch die strukturierte Anordnung der Stellplätze lassen sich unterschiedliche Materialien gezielt und übersichtlich getrennt sammeln. Gleichzeitig werden die Behälter optimal für die weitere Verwertung bereitgestellt – kurze Wege und klar definierte Abläufe inklusive.
Ein wichtiger Bestandteil der Anlagen sind die unbelasteten Auffangwannen. Sie schaffen eine stabile und robuste Stellfläche und ermöglichen eine sichere Positionierung der Behälter. So bleibt der Entsorgungsbereich auch bei größeren Materialmengen übersichtlich, belastbar und zuverlässig organisiert.

Integration in den Betriebsablauf
Die Anlagen wurden im Außenbereich des Betriebsgeländes positioniert. Diese stören nicht den normalen Betriebsablauf und befinden sich im klar definierten Entsorgungsbereich.
Die Beschickung erfolgt direkt aus der Produktion – über Stapler mit Kippkübel. Die Abläufe sind klar strukturiert und Wege optimiert.
Ein weiterer Vorteil ist die gute Zugänglichkeit für Entsorgungsfahrzeuge. Der Containerwechsel kann schnell durchgeführt werden, sodass volle Behälter effizient abgeholt und ersetzt werden können.
Ergebnis: Strukturierte Abläufe und effizienter Materialfluss
Durch die Umsetzung konnte bei KASTO eine klare Struktur im Entsorgungsprozess geschaffen werden:
- saubere Trennung von Produktionsabfällen und Wertstoffen
- klar definierte Stellplätze für unterschiedliche Materialien
- kürzere Wege innerhalb des Betriebs
- reibungsloser Containerwechsel vor der Halle
- weniger Unterbrechungen im Produktionsablauf
So entsteht ein stabiler und effizienter Materialfluss im Betrieb.
Fazit: Zwei NCLD 100 HS Containerstellplätze sorgen bei KASTO für eine sichere und effiziente Bereitstellung von Containern
Die Umsetzung zeigt, wie sich Entsorgungsprozesse im Innen- und Außenbereich gezielt verbessern lassen.
Mit klar definierten Stellplätzen entsteht eine praxisgerechte und nachhaltige Lösung für industrielle Entsorgungsanforderungen.
Häufige Fragen zu diesem Referenzprojekt
Für welche Unternehmen ist eine ähnliche Lösung sinnvoll?
Eine strukturierte Entsorgung im Innenbereich ist besonders dann relevant, wenn mehrere Materialströme im Betrieb anfallen und die Organisation im Alltag zunehmend unübersichtlich wird.
Muss die Entsorgung im Betrieb vollständig neu geplant werden?
Nein, in vielen Fällen lassen sich bestehende Abläufe weiter nutzen und durch klar definierte Bereiche gezielt strukturieren und verbessern.
Wie individuell ist eine solche Lösung?
Die Umsetzung wird in der Regel an die vorhandenen Gegebenheiten im Betrieb angepasst, wie z. B. Platzverhältnisse, Materialarten und interne Abläufe.
Woran erkennt man, dass Handlungsbedarf besteht?
Typische Anzeichen sind unklare Zuständigkeiten, unübersichtliche Sammelstellen oder ein erhöhter Abstimmungsaufwand im Alltag.
Wie läuft ein solches Projekt in der Praxis ab?
In der Regel wird zunächst die bestehende Situation analysiert, bevor eine strukturierte Lösung entwickelt wird, die sich in die vorhandenen Abläufe integrieren lässt.



