Ausgangssituation: Unstrukturierte Entsorgung im Außenbereich
Im Produktionsalltag fallen unterschiedliche Materialien gleichzeitig an – beispielsweise Produktionsabfälle, Wertstoffe, Altöl oder Schüttgüter. Diese werden häufig parallel in IBCs oder Abrollcontainern gesammelt.
Ohne klare Struktur entstehen dabei typische Probleme:
- Materialien werden nicht sauber getrennt
- Sammelstellen sind unübersichtlich verteilt
- Wege innerhalb des Betriebs werden unnötig lang
- Containerwechsel führt zu Unterbrechungen
- Entsorgungsbereiche sind nicht klar definiert
Diese Situation erschwert nicht nur die Organisation, sondern wirkt sich direkt auf die Effizienz im Betrieb aus.
Zielsetzung: Klare Strukturen für Materialströme schaffen
Ziel war es, die Entsorgung im Außenbereich so zu organisieren, dass:
- unterschiedliche Materialien sauber getrennt werden
- klare Stellplätze für Sammelbehälter entstehen
- Wege reduziert und Abläufe vereinfacht werden
- der Containerwechsel reibungslos funktioniert
Gleichzeitig sollte die Lösung so gestaltet sein, dass sie sich einfach in den bestehenden Produktionsablauf integrieren lässt.
Lösung: Strukturierte Stellplätze für Abrollcontainer und IBCs
Zur Umsetzung wurde die Kombianlage ABNWQ 240 eingesetzt. Sie wurde speziell für industrielle Entsorgungsplätze entwickelt und ermöglicht die Lagerung von IBCs und/ oder Abrollcontainern.
Durch die klare Anordnung der Stellplätze können unterschiedliche Materialien gezielt getrennt gesammelt und effizient zur weiteren Verwertung bereitgestellt werden.
Ein zentrales Element der Anlage sind Schwerlast-Gitterroste. Diese sorgen für eine stabile und belastbare Arbeitsfläche und gewährleisten eine sichere Positionierung der eingesetzten Behälter – auch bei hohen Materialmengen.

Integration in den Betriebsablauf
Die Anlage wurde im Außenbereich des Betriebsgeländes positioniert und bildet einen klar definierten Entsorgungsbereich.
Die Beschickung erfolgt aus der Produktion. Diese wird hier über interne Transportmittel vollzogen. Der Weg wird reduziert und der Ablauf strukturiert.
Ein weiterer Vorteil ist die gute Zugänglichkeit für Entsorgungsfahrzeuge. Der Containerwechsel kann schnell durchgeführt werden, sodass volle Behälter effizient abgeholt und ersetzt werden können.
Ergebnis: Strukturierte Abläufe und effizienter Materialfluss
Durch die Umsetzung konnte bei AE Keller eine klare Struktur im Entsorgungsprozess geschaffen werden:
- saubere Trennung von Produktionsabfällen und Wertstoffen
- klar definierte Stellplätze für unterschiedliche Materialien und unterschiedliche Produktionsbehälter
- kürzere Wege innerhalb des Betriebs
- reibungsloser Containerwechsel
- weniger Unterbrechungen im Produktionsablauf
So entsteht ein stabiler und effizienter Materialfluss im Betrieb.
Fazit: Strukturierte Entsorgung als Grundlage für effiziente Prozesse
Die Umsetzung zeigt, wie sich unstrukturierte Entsorgungsprozesse im Außenbereich gezielt verbessern lassen.
Mit klar definierten Stellplätzen entsteht eine praxisgerechte und nachhaltige Lösung für industrielle Entsorgungsanforderungen.
Häufige Fragen zu diesem Referenzprojekt
Für welche Unternehmen ist eine ähnliche Lösung sinnvoll?
Eine strukturierte Entsorgung im Außenbereich ist dann relevant, wenn mehrere Materialströme im Betrieb anfallen und die Organisation im Alltag zunehmend unübersichtlich wird.
Muss die Entsorgung im Betrieb vollständig neu geplant werden?
Nein, in vielen Fällen lassen sich bestehende Abläufe weiter nutzen und durch klar definierte Bereiche gezielt strukturieren und verbessern.
Wie individuell ist eine solche Lösung?
Die Umsetzung wird in der Regel an die vorhandenen Gegebenheiten im Betrieb angepasst, wie z. B. Platzverhältnisse, Materialarten und interne Abläufe.
Woran erkennt man, dass Handlungsbedarf besteht?
Typische Anzeichen sind unklare Zuständigkeiten, unübersichtliche Sammelstellen oder ein erhöhter Abstimmungsaufwand im Alltag.
Wie läuft ein solches Projekt in der Praxis ab?
Es wird zunächst die bestehende Situation analysiert, bevor eine strukturierte Lösung entwickelt wird, die sich in die vorhandenen Abläufe integrieren lässt.



