WHG Wasserhaushaltsgesetz

Die strengen Auflagen des WHG erfordern eine bestimmte Lagerung von Schadstoffen und Schrotten in Containern. Diese wassergefährdenden Stoffe sind gegen eine Bodenkontaminierung zu schützen. Anhaftende Öle und Fette dürfen nicht in den Boden gelangen. Unser doppeltes, unbelastetes Auffangwannensystem gewährleistet diesen Bodenschutz.

Wassergefährdungsklassen gemäß WHG

  • Klasse 1: schwach wassergefährdend
    • Eisen-III-Chlorid
    • Testbenzin
    • Waschbenzin
    • Salzsäure
    • Ameisensäure
    • Natronlauge
    • AnlagenreinigerHonöl
    • Schmieröl
    • Bremsflüssigkeit
    • Hydro-2-Schichten Metallic-Decklack

 

  • Klasse 2: deutlich wassergefährdend
    •  Dieselkraftstoff
    • Superbenzin
    • Erstbefüllöl
    • Korrosionsschutzöl
    • Höchstdruckgetriebeöl
    • Hydraulikflüssigkeit
    • Spezialfarbe für Transportgestelle
    • Kunstharz-Verdünner
    • KH-Decklack
    • Heißspritzenfettungsmittel

 

  • Klasse 3: stark wassergefährdend
    • Korrosionsschutzmittel
    • Chromsäurelösung
    • Altöle
    • Kühlschmierstoffe (Emulsionen)

 

Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz – WHG) § 19h

Eignungsfeststellung und Bauartzulassung Wasserhaushaltsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. August 2002 (BGBl. I S. 3245), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 22. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2986)

(1) Anlagen nach § 19g Abs. 1 und 2 oder Teile von ihnen sowie technische Schutzvorkehrungen dürfen nur verwendet werden wenn ihre Eignung von der zuständigen Behörde festgestellt worden ist. Satz 1 gilt nicht
1. für Anlagen, Anlagenteile oder technische Schutzvorkehrungen einfacher oder herkömmlicher Art,
2. wenn wassergefährdende Stoffe
a) vorübergehend in Transportbehältern gelagert oder kurzfristig in Verbindung mit dem Transport bereitgestellt oder aufbewahrt werden und die Behälter oder Verpackungen den Vorschriften und Anforderungen für den Transport im öffentlichen Verkehr genügen,
b) sich im Arbeitsgang befinden,
c) in Laboratorien in der für den Handgebrauch erforderlichen Menge bereitgehalten werden.

DIBt-Zulassung / Bauartzulassung

(2) Anlagen, Anlagenteile und technische Schutzvorkehrungen die nach Absatz 1 Satz 1 serienmäßig hergestellt werden, können der Bauart nach zugelassen werden. Die Bauartzulassung kann inhaltlich beschränkt, befristet und unter Auflagen erteilt werden. Sie wird von der für den Herstellungsort oder Sitz des Einfuhrunternehmens zuständigen Behörde erteilt und gilt für den Geltungsbereich dieses Gesetzes.

(3) Die Eignungsfeststellung nach Absatz 1 und die Bauartzulassung nach Absatz 2 entfallen für Anlagen, Anlagenteile oder technische Schutzvorkehrungen,
1. die nach den Vorschriften des Bauproduktengesetzes vom 10. August 1992 oder anderer Rechtsvorschriften zur Umsetzung von Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft, deren Regelungen über die Brauchbarkeit auch Anforderungen zum Schutz der Gewässer umfassen, in den Verkehr gebracht werden dürfen und das Kennzeichen der Europäischen Gemeinschaft (CE-Kennzeichen), das sie tragen, nach diesen Vorschriften zulässige und von den Ländern zu bestimmende Klassen und Leistungsstufen aufweist,
2. bei denen nach den bauordnungsrechtlichen Vor­schrif­ten über die Ver­wen­dung von Bau­pro­duk­ten auch die Ein­hal­tung der was­ser­recht­li­chen An­for­de­run­gen si­cher­ge­stellt wird oder
3. die nach im­mis­si­ons­schutz-​ oder ar­beits­schutz­recht­li­chen Vor­schrif­ten der Bau­art nach zu­ge­las­sen sind oder einer Bau­art­zu­las­sung be­dür­fen; bei der Bau­art­zu­las­sung sind die was­ser­recht­li­chen An­for­de­run­gen zu be­rück­sich­ti­gen.

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen  (AwSV)



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